Zucchini in den Startlöchern

Ursprünglich wollte ich meine Zucchini selbst ziehen. Saatgut hatte ich. Aber irgendwie ist daraus nichts geworden. Keine Ahnung, entweder war die Anzuchterde zu feucht oder die Samen zu tief gesteckt. Wenigstens kosten gezogene Zucchini kein Vermögen. Also ab zum Gärtner meines Vertrauens und Gemüsepflanzen geholt. Dort sind auch gleich zwei Pflanzen in einem Töpfchen. Da empfohlen wird, dass mindestens zwei Zucchinipflanzen wegen der männlichen und weiblichen Blüten zusammen wachsen sollen, kam mir das natürlich entgegen. Es blieb natürlich nicht bei den zwei Pflanzen… Da war noch Platz in der Tüte und ich hatte noch einen großen Topf übrig. Nun wachsen also vier Zucchini im Topf auf unserer Terrasse.

Zucchini

Inzwischen sind die Zucchini sehr gewachsen – die erste Ernte wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Wachsen trifft es nicht so ganz. Die Zucchinipflanzen erobern gerade die Umgebung. Zugegeben, ich habe einen grünen Daumen. Der alleine macht es aber auch nicht aus. Da helfe ich schon ein wenig nach. Womit? Mit Guano und Hornspänen. Zucchini sind halt Starkzehrer. Mit sparsam geht da nichts. So habe ich abwechselnd Guano und Hornspäne unter die Pflanzerde für Gemüse geschichtet. Die letzte Düngerschicht besteht aus dem Guano. Der ist schneller für die Pflanzen verfügbar, als es bei den Hornspänen der Fall ist. Und die Menge an Dünger reicht für die Pflanzen aus, sodass ich nur noch gieße und demnächst ernte.

Sehr lange kann es nicht mehr dauern, bis die erste Zucchini auf unseren Tellern landet. Die Pflanzen haben viele Blüten und die ersten Früchte sind schon am Start. Ich bin gespannt, wie reich die Ernte ausfallen wird. So, wie es momentan aussieht, wird es ein zucchinireicher Sommer werden…

Zumindest haben wir dankbare Abnehmer, sollten es mehr Zucchini werden, als wir essen können. Unsere beiden Damen lieben gekochte Zucchini. Können sie haben – bis sie ihnen zu den Ohren raushängen.

Bild: © cane

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