Zwergiris

Von Krokussen, Lerchensporn, einer blühenden Zwergiris und Umgesiedelten

Wie kann es anders sein … als Klärchen uns in den letzten Tagen beglückt hat, bin ich zwar durch den Garten geschlichen, aber natürlich ohne die Kamera im Schlepptau. Ergo sind keinen schönen Vorfrühlingsbilder entstanden. Trotzdem konnte ich mich an den teilweise blühenden Schönheiten in den Beeten und Töpfen erfreuen.

Blühender Garten im Februar – wer alles einen Beitrag leistet

Krokusse

Inzwischen blühen schon ein paar mehr Krokusse im größeren Zwiebelblumenbeet. Aber das war noch lange nicht alles – da geht noch was…

Selbstredend: die üblichen Verdächtigen. Also die Schneeglöckchen und einige Krokusse. Und beide Zwiebelblumen haben sich recht ordentlich vermehrt. Auch die erste Zwergiris ist mit von der Partie. Ich bin gespannt, wann die Restlichen der Sippe ebenfalls ihre hübschen Blüten zeigen möchten. Eine einzelne Zwergiris macht schließlich noch keinen Frühling…

Sogar die Schneeglöckchen, die ich vorletzten Herbst gesteckt habe, blühen inzwischen. Die haben ein gänzlich anderes Laub als die anderen. Horste haben sie natürlich noch nicht gebildet. Ich bin gespannt, wie ihnen der Standort gefällt, und ob sie sich ebenso fleißig vermehren werden.

Lerchensporn

An anderen Stellen kann man schon die Blütenansätze vom Lerchensporn erahnen.

Der Lerchensporn hat mich – ehrlich gesagt – ein wenig überrascht. Im letzten Herbst schaute er aus der Erde. Da ja der Garten hinten neu gestaltet wird, sind diese Emporkömmlinge direkt in den Vorgarten gewandert. Und ich habe eigentlich gedacht, dass es alle waren, die den Standort gewechselt haben. Das war dann wohl ein Irrtum. Als wäre nichts passiert, wachsen neben den Funkien munter einzelne Pflanzen. Gut, inzwischen sehe ich es nicht mehr ganz so problematisch. Derzeit ist angedacht, dass wir an die Seite einen kleinen Zaun setzen. So können die Hortensien und der Lerchensporn bleiben, wo sie sind. Gut, vielleicht ändere ich in fünf Jahren meine Meinung und kremple alles um. Wäre ja auch nichts Neues.

Unser Efeu leistet in anderer Hinsicht einen Beitrag. Und zwar als Vogelfutter. Da wir im Herbst den Efeu am Zaun oben nicht abgeschnitten haben, hat er ergo geblüht. Inzwischen warten zahlreiche Beeren darauf, endlich reif und von den Vögeln verspeist zu werden. Das ist das zweite Jahr, indem der Efeu geblüht hat und Früchte trägt. Im letzten Frühjahr konnte ich überall Baby-Efeu jäten. Die Nachbarn übrigens auch.

Die Umsiedler der Saison

Hortensie im Kübel

Die andere Hortensie, die ich in einen Kübel umgepflanzt habe, steht im Vorgarten. Wenn ich nur wüsste, welche der beiden Hortensien nun diejenige mit den weißen Blüten ist… Ich habe da so eine Vermutung, aber erfahren werde ich es erst wirklich, wenn die beiden Hortensien blühen.

Weichen mussten die beiden Hortensien unter dem Apfelbaum, sowie vier Hyazinthen und einige Schneeglöckchen. Warum ich sie in einen Kübel gepfercht habe? Nun, die Hortensien sind umgezogen, da sie halt schon ganz gut giftig sind. Inzwischen sind sie für die kleine Dame außer Reichweite, sodass ich sie jetzt auch unbeaufsichtigt raus lassen kann. Muss ich mir denn jedes Mal den Hintern abfrieren, wenn die Kleine im Nebengärtchen nach dem Rechten schauen möchte?

Die Hyazinthen sind in den Topf gewandert, da ich das Beet dort komplett erneuern möchte. Die ersten vier Zwiebelblumen sind schon umgezogen, die anderen vier warten noch auf wärmere Tage. Die schauen noch nicht ganz so weit aus der Erde raus. Und ich habe keine Lust, sie im Beet zu suchen.

Schneeglöckchen in Pflanzschale

Ich bin gespannt, ob alles gut geklappt hat und sich die Schneeglöckchen in der Pflanzschale einleben … und sich im nächsten Jahr ein wenig vermehrt haben.

Und da wären da noch die Schneeglöckchen. Meine Lieblinge. Einen Teil habe ich in eine Schale gepflanzt, damit ich mit ihnen „mobil“ bin. Vielleicht bleiben die dort, wo sie gerade stehen oder ziehen im nächsten Herbst auf die Terrasse. Mal schauen. Bis dahin habe ich noch ein wenig Zeit, um mir das richtige Plätzchen zu überlegen. Muss ich ja jetzt nicht übers Knie brechen.

Die restlichen Schneeglöckchen, die sich da noch fleißig vermehren und ein Wettblühen veranstalten, werde ich zum größten Teil in den Vorgarten umsiedeln – ein paar weitere von ihnen werden auch in eine Schale gesetzt. Ich plane einen neuen Rasen. Entweder entferne ich nur das Moos und eine Menge Unkraut, oder ich lasse die Fläche fräsen. Das weiß ich noch nicht so genau. Aber auf alle Fälle will ich meine geliebten Schneeglöckchen rechtzeitig retten. Es wäre echt zu schade, wenn die kaputt gehen würden. Was wäre ein Garten im Vorfrühling ohne Schneeglöckchen? Genau, ein unvollständig blühender Garten…

Nachtrag: Ab dem Mittag kam auch endlich die Sonne durch.

Was blüht derzeit bei Euch? Hält der Frühling bei euch auch langsam Einzug?

Bilder: © cane

Kommentare

2 Kommentare zu ‘Von Krokussen, Lerchensporn, einer blühenden Zwergiris und Umgesiedelten

  1. Oh, die Zwergiris sieht ja genial aus :O

    Bei uns blühen momentan nur die Winterlinge. Schneeglöckchen schieben sich aber bereits hervor, so wie die Osterglocken aus der Erde spitzen (genau wie der Bärlauch, bei dem ich dachte, er ist von den Wühlmäusen gekillt worden)

    Hyazinthen haben wir – da definitiv unterbesetzt – vor ein paar Tagen einen Sechser-Tray aus dem Discounter mitgenommen und ich habe sie, als ich das erste Beet vom Unkraut befreit habe, gleich hineingesetzt. Und sogar eine Lilie dabei entdeckt :O
    (Mein Lilienbestand muss anwachsen, definitiv)

    • Gell, die haben was ;-) Inzwischen blühen mehrere … ich muss mal wieder die Kamera rausholen.

      Die Osterglocken spitzen aus der Erde? Ach je, bei mir will die erste in recht naher Zeit anfangen zu blühen… Du hast eigenen Bärlauch? Den finde ich ja so toll.

      Welche Farben haben die Hyazinthen? Oder war das ein „Überraschungs-Tray“?
      Och, an weitere Lilien ist doch bestimmt ranzukommen ;-).

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