reife Tomaten

Die ersten Tomaten können endlich geerntet werden

Endlich ist es soweit: Die ersten Tomaten sind rot und können auf dem Teller landen. Das hat auch lange genug gedauert. So langsam werde ich wirklich ungeduldig. Aber es stehen momentan keine weiteren Tomaten in den Startlöchern. Bis die dann erneut Früchte reif sind, muss ich wohl auf gekaufte zurückgreifen.

Ich fürchte, dass die restlichen Trillionen von Tomaten auf einen Schlag reif sind. Das war eigentlich nicht mein Plan… Zugegeben, ich hätte es besser wissen müssen. Bisher lief es auch nicht anders ab. Am Anfang zögerlich und dann hängen auf einmal nur noch reife Tomaten an den Pflanzen. Dann muss ich wohl oder übel demnächst meine Zeit in das Kochen von Tomatensoße stecken und den Garten Garten sein lassen. Auch wenn ich es gerne möchte, teilen kann ich mich dennoch nicht. Und das Christkind hat es immer noch nicht geschafft, mir meinen Weihnachtswunsch zu erfüllen: Die Tageslänge auf 36 Stunden zu erhöhen…

Die Tage hatte ich Besuch von einem Bekannten, der einige meiner selbstgezogenen Tomatenpflanzen abgestaubt hat. Natürlich haben wir uns ausgetauscht, und natürlich wollte er unbedingt meine Tomaten sehen. Nach der Balkonbesichtigung hatte jemand Pipi in den Augen. Und das war nicht ich…

Tomaten

Nicht nur die Tigerella sitzt voll. Was mich bei den Cocktailtomaten erwartet, kann ich überhaupt noch nicht abschätzen…

Tomaten finde ich so unglaublich dankbar, dass ich nicht wirklich verstehen kann, dass die Pflanzen bei anderen nicht so recht werden. Als mein Bekannter sich von seinem ersten „Schock“ erholt hat, habe ich ihn darüber ausgequetscht, wie er seine Tomaten pflegt und wie groß der Topf ist. Danach stellte sich recht schnell raus, warum seine Tomaten, also die gleiche Aufzucht, lange nicht so groß sind und kaum Früchte tragen. Meine Töpfe finde ich eigentlich noch ein wenig zu klein. Seine sind deutlich kleiner und zudem hat er einige Tomatenpflanzen zusammen in einen zu kleinen Kasten gesetzt. Auch das Ausgeizen der Tomaten gehört nicht so recht zu seinem Pflegeprogramm, obwohl ich es ihm ans Herz gelegt habe. Wie viele Hornspäne letztlich bei ihm in der Erde gelandet sind, ließ sich nicht so ganz klären. Vermutlich weniger, als meine Tomatenpflanzen bekommen haben.

Das Ende vom Lied: Wenn ich im nächsten Jahr wieder Tomaten selber ziehe, möchte ich bitte wieder an ihn denken. Dann versucht er erneut sein Glück. Hoffentlich mit größeren Töpfen und der richtigen Pflege…

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich von meinen beiden Roma-Tomatenpflanzen getrennt habe. Wenn ich die Diagnose richtig gestellt habe, litten beide Pflanzen unter der Blütenendfäule. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um einen Nährstoffmangel, der sich beheben lässt. Da beide Roma-Tomaten aber eh nicht viele gesunde Früchte ausgebildet haben, kam es aus dem Grund zur Trennung. Eigentlich schade, da ich die beiden Pflanzen für die Soßen-Produktion eingeplant habe. Aber gut. Die beiden Harzfeuer tragen reichlich und werden dann wohl anstelle der Roma-Tomaten im Topf landen.

Wie sieht es mit Euren Tomaten aus? Ist bei Euch die Ernte schon in vollem Gange?

Bilder: © cane

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