Plastikpflanzen

Ich habe gesündigt…

Jawoll und zwar mit Plastikpflanzen. Also nicht so richtig. Nur zur Deko in unserer dunklen Küche. Vor kurzem waren wir in dem äußerst bekannten schwedischen Möbelhaus und haben für die Küche ein Regalbrett erstanden. Da meine Unmengen an Kochbüchern darauf keinen Platz finden und das Brett auch nur maximal 15 Kilogramm Gewicht tragen kann, habe ich mich mal zur Abwechslung an Deko probiert. Und für Zimmerpflanzen ist dieses Plätzchen echt zu dunkel – das packt nicht mal ein Farn.

Plastikpflanzen

Dank dieser Plastikpflanzen sieht die dunkle Küche schon deutlich wohnlicher aus.

Und nur das Regal sah auch bescheiden aus. Also habe ich meine ganzen Vorurteile gegen Plastikpflanzen Zuhause gelassen und mich auf den Weg gemacht. Ursprünglich wollte ich eigentlich eine Weigelia kaufen, aber das ist eine andere Geschichte… Zurück zu den Plastikpflanzen. Früher waren diese Kunstblumen eher etwas für Menschen mit einem, sagen wir mal, nicht so ganz ausgefeilten Geschmack. Ehrlich, die waren doch damals pottenhässlich. Inzwischen kann man sich die Plastikblumen echt anschauen. Recht schnell habe ich mir dann für unechte Blumen in Orange, Gelb und Weiß entschieden. Damit das Regal noch auf der rechten Seite was Stehendes bekommt, habe ich dann auch noch eine falsche Orchidee mit in den Wagen gepackt. Ganz ehrlich: Ohne Brille und mit etwas Abstand sieht kein Mensch, dass diese Pflanze nur ab und an einen Staubsauger benötigt und kein Wasser.

Echte Pflanzen sind mir natürlich deutlich lieber, aber an dermaßen dunklen Stellen haben die Plastikpflanzen schon irgendwie ihre Berechtigung. Zumal die unechten Pflanzen mittlerweile gut gemacht sind und man sich nicht mehr dafür „schämen“ muss. Trotzdem werde ich nicht die gesamte Hütte damit pflastern.

Wie steht Ihr zu Plastikpflanzen?

Bilder: © cane

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