mein Garten

Mein Garten heute und vielleicht in Zukunft

Gedanklich befindet sich mein Garten, der übrigens nicht so groß ist, insgesamt vielleicht 250 Quadratmeter, in der Neugestaltung. Die Beete, die ich im letzten Jahr auf die Schnelle angelegt habe, sind im diesen Jahr für mein Empfinden nicht mehr „aktuell“. Das muss anders werden. Wie ich mir im Grunde meinen Garten vorstelle? Richtig schön und harmonisch finde ich die Cottage Gardens. Das ist mein persönlicher Traum von einem Garten. Grundproblem eins: der Mangel an Sonne. Grundproblem zwei: Mein Mann…

Mein Mann hat andere Vorstellungen vom Garten als ich. Welche, kann er im Grunde gar nicht definieren. Ihm ist in erster Linie Rasen wichtig. Und grün soll es sein. Und da fangen unsere „Probleme“ an. Ich finde Rasen recht langweilig und irgendwie sollte es auch bunt blühen. Außerdem: Ich bin diejenige, die sich um den Garten kümmert. Zugegeben, mein Mann darf unsere paar Quadratmeter Rasen mähen, die Hecke schneiden und mal was ausbuddeln, das mich in Sachen Kraft an meine Grenzen bringt. Nachdem wir das nun geklärt haben, bin ich der Meinung, dass ich irgendwie das größere Mitspracherecht bei der Gartengestaltung habe. Punkt.

mein Garten hinten

Wenn die letzten Pflastersteine auch endlich in der Garage sind, kann ich den Boden vorbereiten und mich endlich an die Gestaltung machen.

Nachdem das geplante Sommerbeet ja nun ein Staudenbeet wird, hatte ich meinem Mann zeitig eröffnet, was im Groben angedacht ist. Auf alle Fälle zwei Komposter aus Metallgitter. Damit hätte ich damals fast einen Streit ins Leben gerufen. Das würde ja stinken, gammeln und nur Dreck machen. Damit ist dann auch geklärt, warum mein Mann ausschließlich die niederen Tätigkeiten im Garten verrichten darf…

Hinter den Kompostern soll ein Himmelsstürmer seinen Platz finden. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob es eine Clematis wird, die zu meinen Lieblingspflanzen gehört, oder eine Kletterrose. Da werde ich noch den einen oder anderen Pflanzenkatalog wälzen und ein paar Nächte drüber schlafen. Auf alle Fälle soll es eine winterharte Kletterpflanze werden, da ich keine Lust habe, jedes Jahr in der Ecke neue Pflanzen zu setzen.

Da diese Ecke die sonnenreichste im gesamten Garten ist, kann ich mich dort ein wenig austoben. Vielleicht finde ich noch ein paar Steine, um eine kleine Steinmauer bauen und bepflanzen zu können. Typisch dafür Fetthenne, Lavendel, Hauswurz und wie sie alle heißen. Mal schauen, ob da noch ein wenig Platz für Kräuter ist. Die würden sich da hinten gut machen.

Am liebsten hätte ich in diesem Teil des Gartens noch ein kleines Hochbeet. Ich finde es toll Gemüse anzubauen und die eigene Ernte zu verarbeiten. Mit dieser Vorstellung stehe ich natürlich wieder einmal alleine da. Die dagegen sprechenden Argumente habe ich inhaltlich nicht so recht verstanden. Muss ich wohl auch nicht. Entweder steht dort eines Tages einfach ein Hochbeet oder ich bepflanze im nächsten Jahr noch mehr Töpfe und pflastere damit die Terrasse. Oder mir fällt endlich was ein, wie ich den Unterbau für die Blumentöpfe umsetzen kann. So habe ich dann die Möglichkeit, den Sonnenplatz auf dem Rasen auszunutzen. Und der Rasen nimmt keinen Schaden.

mein Garten Seite

Im Moment sieht es noch sehr trostlos und leer in dieser Ecke aus. Ich hoffe nur, dass das Wetter mitspielt und mir keine anderen Steine in den Weg gelegt werden, damit ich noch in diesem Jahr das Beet vorbereiten und bepflanzen kann.

Den seitlichen Teil des Gartens kann ich endlich neu gestalten. Die letzten verbliebenen Lebensbäume sind nun auch dem Spaten zum Opfer gefallen. Nach jedem Winter hatten wir ein weiteres „Opfer“ zu beklagen. Die Thujen dezimierten sich, anstelle dieser wurden Lorbeerkirschen gepflanzt. Ich kann es einfach nicht mehr sehen… Das sieht lieb- und leblos aus. Für die Lorbeerkirschen habe ich einen dankbaren Abnehmer gefunden. Und wenn ich es dann endlich geschafft habe, den restlichen Zaun zu lasieren, geht es im Herbst an die Neupflanzung. Wenn mir nicht wieder irgendwas zwischen die Füße fällt und mich „ausbremst“.

Mein derzeitiger Gestaltungsplan sieht zwei Kletterhortensien und eine Rumbler-Rose oder zwei Kletterrosen vor. Zur Unterpflanzung noch ein paar Bergenien. Die machen sich an dem Standort ganz gut. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Für den restlichen Platz habe ich noch keine rechte Idee. Da wird sich aber auch noch was finden, was mit diesem Standort zurecht kommt. Das Beet muss ja nicht gleich komplett bepflanzt werden. Im nächsten Jahr möchte ich ja auch noch was zu tun haben.

Vorgarten

Ein Teil des Vorgartens. Der Baum ist inzwischen – Danks des Wetters – wieder ein ordentliches Stück gewachsen. Im Frühjahr werde ich wohl diesen Teil des Vorgartens neu ordnen dürfen.

Mit dem Vorgarten bin ich einigermaßen zufrieden. Zwar nicht in voller Gänze, aber damit kann ich die nächsten wenigen Jahre erst einmal leben. Danach werde ich mich dann wohl auch wieder an die Neugestaltung machen. Zumal der gefällte Baum (hinter dem großen Stein), der ja nicht wieder austreiben sollte, doch wieder munter am Wachsen ist. Die ganzen Gräser passen dann nicht mehr wirklich in die Ecke – da ich den Baum ein wenig wachsen lassen möchte, würden die Gräser auch nicht ausreichend Licht bekommen. Die Funkien und die Bodendecker stehen da prima, für den restlichen Platz findet sich dann auch noch was. Mal sehen, was mir dann so einfällt. Außer den Porzellanblümchen und dem Lerchensporn, die ich gerade gepflanzt habe und dem frisch ausgesäten Bärlauch und dem Frauenmantel, der noch angezogen wird.

Bilder: © cane

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