Echter Mehltau auf Kirschlorbeer

Hier ist was los: erst rote Käfer, dann Echter Mehltau

Nicht nur die roten Käfer, sprich die Lilienhähnchen, bewirken genervte Zuckungen um meinen Mund und lassen mich die Nase rümpfen, sondern auch Echter Mehltau. In aller Regelmäßigkeit findet sich dieser Pilz auf unserer Buchenhecke. Seit einem Jahr auf auf unseren Kirschlorbeeren. Warum der Mehltau den Weg in unsere Lorbeerkirschen gefunden hat? Nun, zum einen habe ich nicht im Herbst oder Februar geschnitten, sondern so wie ich Zeit hatte. Zum anderen kam dann noch dieser bescheidene Sommer im letzten Jahr hinzu. Der dazu führte, dass viele Bäume und Pflanzen hier in der Umgebung mit dem Mehltau zu kämpfen hatten.

So war es also nicht wirklich verwunderlich, dass es die zarten Blättchen ebenfalls erwischt hat. Und nun habe ich die Bescherung. Bei einem der beiden Kirschlorbeeren musste ich leider die Säge ansetzen, da ging gar nichts mehr. Der andere Baum sieht nicht ganz so schlimm aus – dem habe ich noch ein paar Triebe gelassen. Wobei es durchaus passieren kann, dass ich morgen doch noch zur Gartenschere greife… Und noch mehr Stadtmüllsäcke anschleppe. Denn mit Mehltau infizierte Biomasse gehört nicht auf den Kompost, sondern in den Müll.

Vorher will ich aber schauen, dass ich irgendwie an getrockneten Ackerschachtelhalm komme oder an was niemhaltiges. Beides soll ganz gut gegen den Mehltau helfen. Bisher habe ich es immer nur mit einem Knoblauch-Zwiebeltee probiert … was auf den Zucchini im letzten Jahr auch geholfen hätte, wenn nicht immer wieder Wasser vom Himmel gefallen wäre.

Gut, wenn alles nichts hilft – bekanntlich halte ich überhaupt nichts von Chemie im Garten – dann werden die Bäume im Februar ganz tief geschnitten. Und die allerletzte Konsequenz ist dann der Spaten. Den einzelnen Herren habe ich schon einmal darauf vorbereitet, dass diese Möglichkeit im Raum steht…

Bild: © cane

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