Bilanz nach dem Unwetter

Meine Herren, das war ein Unwetter! Der Wind fegte durch den Garten und der Regen peitschte gegen die Scheiben. Der Tag wurde zur Nacht und der Himmel öffnete alle Schleusen. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt.

Als sich das Unwetter gelegt hat, sind wir erst einmal auf den Balkon und die Terrasse, um die umgefallenen Tomaten und anderen Topfpflanzen wieder aufzustellen. Die Straße und den Gehweg haben wir von größeren Ästen befreit, damit keiner zu Schaden kommt. Mehr war erst einmal nicht möglich.

Am nächsten Morgen bin ich vorsichtig durch den Garten geschlichen. Ich hatte keine Ahnung, was mich denn da erwartet. Die Verluste hielten sich wahrlich in Grenzen. Abgerissene Blätter, ein paar kleine Ästchen auf dem Boden, einige wenige umgeknickte Triebe. Lediglich der Sommerflieder hat Federn gelassen. Der hat sich um die Hälfte reduziert. Aber das kann ich beim besten Willen verschmerzen. Der wächst ja eh wieder nach. Ansonsten ist nichts passiert. Gott sei Dank. Auch am Dach ist nichts und der Keller steht nicht unter Wasser.

Auf den Straßen sah es deutlich anders aus. In unserem Ortsteil hat die Stadt damals zahlreiche Bäume gepflanzt. An so ziemlich jedem Baum ist ein mehr oder weniger großer Schaden entstanden. Größere und kleinere Äste pflasterten die Straßen. An manchen Stellen auch gleich der halbe oder gar ganze Baum. Einfach nur heftig. Ich hoffe nur, dass uns nicht wieder ein solches Unwetter kalt erwischt.

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