Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig

Passt zu Tee und Kaffee: Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig

In diesem Jahr kann ich wenigstens ein paar eigene Äpfel ernten – Dank Monilia wird es sich im Rahmen halten. Da eine Freundin einige Apfelbäume im Garten stehen hat, kann ich mich dort nach Herzenslust bedienen … fünf Kilo Äpfel für mich, ein Apfelkuchen für sie.

Da eben derzeit Äpfel das vorherrschende Obst sind, backe ich gerade einen Apfelkuchen nach dem anderen. Inzwischen war es mir zu langweilig, die Äpfel oben auf zu legen. So kam mir die Idee, einfach mal einen Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig zu backen. Sehr lecker – auch nach einer Nacht im Kühlschrank.

Zutaten für den Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig:

  • 200 g Vollkorndinkelmehl
  • etwas mehr als 1 gestrichener TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 3 Eier (M oder L)
  • 100 g flüssigen Honig
  • 100 ml Buttermilch
  • 1 Päckchen Finesse Geriebene Zitronenschale von Dr. Oetker – alternativ natürlich frisch geriebene Zitronenschale
  • 4 bis 5 kleine Äpfel oder 2 große Äpfel
  • Fett und geriebene Mandeln für die Kastenform

Backtemperatur: Heißluft 190 bis 200 Grad Celsius
Backzeit: ca. 30 Minuten

So bereite ich den Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig zu:

  1. Die Butter in einem Topf auf dem Herd schmelzen (mittlere bis mäßige Temperatur). Den Topf mit der geschmolzenen Butter zur Seite stellen.
  2. Die Kastenform einfetten (mit einem flüssigen Pflanzenfett, das auch zum Braten und Bacen verwendet werden kann) und mit den geriebenen Mandeln ausstreuen. Die restlichen geriebenen Mandeln können in der Kastenform bleiben.
  3. Das Dinkelvollkornmehl abwiegen und in eine Rührschüssel geben. Das Backpulver unter das Vollkornmehl mischen – da Buttermilch in den Apfelkuchenteig kommt, gebe ich ein klein wenig mehr Backpulver in den Kuchen.
  4. Die Eier samt dem flüssigen Honig und der geriebenen Zitronenschale mit dem elektrischen Handrührgerät in einem Messbecher für 10 Minuten cremig schlagen. Da die Masse „hoch geht“, sollte das Gefäß hoch und ausreichend groß sein (für 1 Liter).
  5. Die abgekühlte und geschmolzene Butter zusammen mit der Buttermilch zu dem Mehl geben. Alles zusammen mit der cremigen Eimasse verrühren. Die Eimasse vorsichtig unterheben, damit der Teig luftig bleibt.
  6. Die Äpfel schälen, vierteln und die Gehäuse entfernen. Die Apfelviertel in Stücke schneiden. Die Apfelstücke unter den Teig rühren. Den Teig samt der Apfelstücke in eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen auf der zweituntersten Schiene backen.
  7. Den Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig nach dem Backen etwa 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Auch für diesen Kuchen könnt ihr selbstredend ein anderes Mehl verwenden. Oder den Honig durch Zucker ersetzen, wenn euch der Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig nicht süß genug ist.

Bild: © cane

Kommentare

6 Kommentare zu ‘Passt zu Tee und Kaffee: Apfelkuchen mit Apfelstückchen im Teig

  1. Oh, das sieht lecker aus. Sollte ich vielleicht auch probieren, wenn ich mal wieder eine Ladung Äpfel vorgesetzt bekomme mit den Worten „Mach was draus“. Saft haben wir nämlich noch mehr als genug und die Ferkel haben auch schon die Nase voll …

    • Bei euch ist Apfelschwemme angesagt? Wie wäre es sonst noch mit Gelee oder Kompott?
      Eben habe ich Buchweizenmehl beim Einkauf gefunden. Das werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.

  2. Oh das klingt auch wieder lecker bei Dir. Äpfel haben wir leider keine im Garten. Ich habe auch schon Äpfel gerieben und dann auf dem Teig verteilt, wird sogar noch saftiger wie mit Apfelstückchen. Dazu ein paar Rosinen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Das werde ich mal ausprobieren :-) Mit geriebenen Äpfeln habe ich das Rezept noch nicht verändert. Rosinen ist leider immer so eine Sache – der eine mag sie, der andere nicht… Wobei ich sie schon ganz gerne mag. Vielleicht probiere ich auch mal Cranberries dazu aus.

  3. Tolle Idee, die Äpfel gleich mit in den Teig einzupacken!
    Muß ich unbedingt ausprobieren und überlege schon, was ich noch alles dazugeben könnte…vielleicht ein bisschen Ingwer und Karotten.
    Liebe Grüße
    Dani

    • Mit Karotten und Ingwer habe ich noch nicht gebacken – sollte ich glatt mal ausprobieren.
      Sollte ich heute noch zum Backen kommen, werde ich einen Teil des Honigs gegen Marzipan austauschen, ein wenig mehr Backpulver und Buttermilch dazu geben und noch Mandelstückchen (geröstet) untermengen.
      Danke liebe Dani, jetzt habe ich Schmackes :-)
      Viele Grüße, Carola

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.