Alles neu macht der September

Im Moment nutze ich das herrliche Wetter im September, das uns der Spätsommer gerade beschert. Nachdem ich den trostlosen seitlichen Teil des Gartens nun neu bepflanzt habe (Ramblerrose und andere online bestellte Pflanzen), geht es im Vorgarten weiter.

Vorgarten

Die Gräser habe ich in schöne Holzzuber gepflanzt, die nun die seitliche Terrasse zieren. Dort, wo auf dem Bild noch die Gräser zu sehen sind, möchte ich die neuen Pflanzen setzen. Die schwierigste Ecke im Vorgarten, da dort kein Sonnenlicht hinfällt.

Da der gefällte Baum (irgendwas in Richtung Lorbeer?) doch wieder neue Austriebe produziert hat, die inzwischen schon eine ansehnliche Größe erreicht haben, mussten also die großen Gräser weichen, die kleinen Gräser folgen in Kürze. Nun kann sich der Baum wieder ungestört entfalten.

Und die hohen Gräser dürfen in den neuen Holzzubern auf der seitlichen Terrasse nach Herzenslust wachsen und gedeihen. Gräser passen zwar nicht wirklich in unseren Garten, aber sie sind nun einmal da. In einem Anfall von geistiger Umnachtung habe ich die im letzten Jahr gekauft…

Sobald die kleinen Gräser auch ausgebuddelt sind, ist ausreichend Platz für neue Pflanzen da. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den heimischen Stauden. Da dieser Teil des Vorgartens nahezu keine Sonne sieht (im wahrsten Sinne des Wortes), bin ich bei der Auswahl sehr eingeschränkt. Es gibt zwar diverse Stauden, die auch im Schatten gut aussehen und sich dort am wohlsten fühlen, aber nicht alle sind ungiftig oder nur geringfügig giftig.

Für den dunkelsten Bereich wäre die Wald-Marbel eine Möglichkeit und ist momentan in der ganz engen Auswahl. Oder schon fast im Warenkorb gelandet… Sollte meine Gärtnerei keine einheimischen Schattenliebhaber im Sortiment haben, werde ich wohl wieder die Pflanzen online bestellen dürfen. Eifrige Leser wissen an dieser Stelle, bei welchem Anbieter die Stauden geordert werden.

Zurück zu den Schattenstauden. Nach der Wald-Marbe wird es dann eng. Entweder giftig oder nicht heimisch. Oder ich schaue mal, was andere Online-Shops noch anzubieten haben. Diese Ecke im Vorgarten ist wirklich undankbar.

Wenn sich das Wetter in den nächsten Tagen hält, werde ich auch die drei Funkien im Vorgarten ausbuddeln, die ich im letzten Jahr unter die wilde Kirsche gepflanzt habe. Wobei das Wort „Funkien“ nicht so recht treffend ist. Vielmehr sind es die Überreste. Diese Sorte hat den Nacktschnecken ganz besonders gemundet. Damit sich die „Skelette“ erholen könne, ziehen diese bei nächster Gelegenheit in einen Kübel um. Und machen so Platz für die nächsten Stauden. An diesem Platz gibt es schon deutlich mehr Licht, sodass mir die Wahl erheblich leichter fallen wird. Hoffe ich zumindest.

Und dann ist erst einmal Ruhe im Vorgarten. Oder ist es doch eher die Ruhe vor dem Sturm? Ich hätte da schon wieder die eine oder andere Idee…

Bild: © cane

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