Rucola-Pesto

Rucola-Pesto – schnell, einfach, gelingt immer

Im Gegensatz zu meinem Mann bin ich ein großer Pesto-Fan. Allerdings schmeckt mir nicht jedes Pesto. Mittlerweile dürfte ich den Großteil der bezahlbaren grünen Pestos ausprobiert haben. Da auf unserem Klingelschild nicht „Rockefeller“ steht, bleiben die teuren Gläschen dort stehen, wo sie stehen … entweder im Regal oder in der Kühltheke. Das gilt für alle handelsüblichen Pestos, nicht nur für mein geliebtes Rucola-Pesto.

Rucola-Pesto

Rucola-Pesto in Arbeit…

Denn das mache ich mittlerweile lieber selber. Das geht schnell, ist echt einfach und gelingt wirklich immer. Abgesehen davon, dass ich bei der Marke „Eigenkreation“ genau weiß, was sich an Inhaltsstoffen darin befindet, treffe ich genau meinen Geschmack. Was bei den fertigen Pestos halt nicht immer der Fall war und ist.

Und es ist wirklich kein Hexenwerk, mal eben nebenbei ein Rucola-Pesto – oder ein anderes grünes Pesto – zu machen. Morgens zubereitet und abends nur noch die Nudeln kochen. Das nenne ich Vorbereitung. Ganz nach meinem Geschmack. Nichts ist blöder, als nach einem langen Tag noch in der Küche zu stehen. Natürlich kann ich meinen Mann kochen lassen … aber dann muss ich mich damit abfinden, dass der Hauptbestandteil dieses Gerichtes dann Fleisch sein wird. Und in diesem Leben werde ich ganz sicher kein wirklich begeisterter Fleischesser mehr. Es gibt zwar ein paar Gerichte mit Fleisch, die ich gerne mag, aber insgesamt bevorzuge ich dann doch die fleischlose Küche.

Folgende Zutaten benötige ich für das Rucola-Pesto:

  • 125 g Rucola
  • 150 g Cashewkerne, geröstet und gesalzen
  • Olivenöl
  • Knoblauchöl oder ein klein wenig frischen Knoblauch
  • geriebenen Parmesan
  • Salz, Pfeffer

So bereite ich das Rucola-Pesto zu:

  1. Den Rucola waschen und trocken schleudern.
  2. Die Cashewkerne in die Moulinette geben und ein wenig Olivenöl drüber gießen.
  3. Entweder etwas frischen Knoblauch oder Knoblauchöl zugeben (Menge nach Geschmack).
  4. Oben drauf ein wenig Rucola – bis der Moulinetten-Behälter gefüllt ist – zugeben und zerkleinern.
  5. Nach und nach immer wieder mit Rucola auffüllen und zerkleinern. Ab und an ein klein wenig Olivenöl beigeben, damit die Masse zerkleinert werden kann.
  6. Nachdem der gesamte Rucola zerkleinert ist, kann das fast fertige Pesto in eine Dose umgefüllt werden. Ein wenig Parmesan rein (nach Geschmack), umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Im Kühlschrank abkühlen lassen.

Da ich nicht viel Olivenöl in das Rucola-Pesto gegeben habe, habe ich ein eher mousse-artiges Pesto. Das kann natürlich noch mit der Zugabe von Öl flüssiger gestaltet werden. Oder auch mit Sahne. Noch habe ich keine Ahnung, wie das mit Sahne schmeckt … auf Wunsch eines einzelnen Herren werde ich es aber ausprobieren.

Bilder: © cane

Kommentare

12 Kommentare zu ‘Rucola-Pesto – schnell, einfach, gelingt immer

    • Vor allem kann man man die Pestos echt prima variieren. Wenn ich mal dran denke, werde ich einige Cashewkerne durch Walnüsse ersetzen. Das stelle ich mir spontan lecker vor, kann mich natürlich auch täuschen. Aber ich denke, dass der kräftige Geschmack vom Rucola damit noch unterstrichen wird.

    • Als ich noch „Zugang“ zu Giersch hatte, habe ich ab und an mal Giersch-Petersilien-Pesto gemacht. Das fand ich auch sehr lecker. Der Giersch, den ich im letzten Jahr mit eingeschleppt habe, konnte ich aber in seine Grenzen verweisen und verbannen – zumindest habe ich heute bei der „Kontrolle“ keinen Giersch an der Stelle gesehen.
      Im Moment bin ich dabei Bärlauch anzusiedeln. Mein Saatgut wird vermutlich nicht aufgehen, sodass ich mir im Laufe des Jahres wohl Pflänzchen zulegen werden. Dann wird es auch mal was mit Bärlauch geben 🙂

      Viele Grüße, Carola

  1. Irgendwann muss ich mich auch mal an der Pesto-Herstellung versuchen.
    Ich stehe dem ja im Allgemeinen eher skeptisch gegenüber, da viele sehr salzig sind und „in großen Mengen“ ist das … ich verstehe es immer nicht, wie die bessere Hälfte sich SO VIEL Pesto auf seine Nudeln packen kann 😀

    • Ich kann die bessere Hälfte vollstens verstehen *grins*
      Bei selbstgemachtem Pesto kannst Du das mit dem Salz ja wunderbar selber steuern – zu salzig finde ich auch gruselig. Seitdem ich nicht mehr rauche (Männe hat es noch immer nicht aufgegeben), verwende ich noch weniger Salz als es vorher schon der Fall war. Soll er halt zum Streuer greifen.

      Die Reste verwerte ich am nächsten Tag … Blätterteig mit Pesto bestreichen und dann belegen (beispielsweise mit Tomaten, Zwiebeln – was halt schmeckt) und ab in den Ofen. Auch sehr lecker 🙂

  2. Huhu, lieben Dank für das Nudelsalatrezept 🙂
    Wie lecker, Pesto!! Mag ich super gerne, habe es aber bisher immer nur mit Basilikum hergestellt. Stelle ich mir mit Ruccola aber auch lecker vor. Mit Sahne? Hmmm, die Männer wieder. Würde meiner täglich kochen, würde es hier auch fast nur Fleisch geben ;-). Ich glaube da sind sie fast alle gleich…
    LG, Nadine

    • Gerne .) Dein Rezept klingt wirklich lecker – auch ohne Mayo *lach*

      Inzwischen bin ich den Wünschen eines einzelnen Herren nachgekommen und habe es mal mit Sahne ausprobiert. Sooo schlecht ist das gar nicht. Pur schmeckt es mir persönlich besser, aber es könnte echt schlimmer sein.
      Mir scheint es auch so, als ob der Großteil der Männerwelt sehr fleischorientiert daher kommt. Solange ich nicht ebenfalls (fast) jeden Tag einen Fetzen Fleisch essen muss, kann er sich sein Schnitzel gerne selber braten.

      Früher habe ich das auch nur mit Basilikum zubereitet. Da es den nur in Töpfen gab, hatte ich keine Lust auf das Gezuppel – hat sich gelohnt .-).

      Viele Grüße, Carola

  3. Ich liebe Pesto ja auch, bisher habe ich es ehrlich gesagt immer gekauft, weil ich nicht unbedingt die größte Küchenfee bin, aber finde auch das es schon sehr teuer ist. Deine selbstgemachte Version sieht auch sehr, sehr lecker aus und so kompliziert hört sich das gar nicht an.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das kann ich natürlich verstehen. Wünsche dir dann viel Spaß mit dem 3.1 und bin gespannt, wie er dir gefällt :).
    Uih das freut mich, ich war wie gesagt wirklich begeistert und fand sie noch besser als die Filme. Vor allem beim 3.Teil lohnt es sich wirklich den Buch zu lesen, denn der weicht diesmal doch etwas stärker davon ab.

    • Pesto in Eigenregie ist wirklich total unspektakulär in der Zubereitung – die Arbeit macht dabei eigentlich die Moulinette ;-). Wag Dich einfach mal ran, das ist echt ein Kinderspiel. Und eben deutlich günstiger als die fertigen Gläser aus dem Regal. Und die Reste lassen sich auch prima verwerten (wie bei K. oben beschrieben – einfach Blätterteig mit dem Pesto bestreichen, belegen und ab in den Ofen).

      Ich bin schon total gespannt auf den dritten Teil. Das wird dann mein Tribute-Tag werden. Männe schicke ich dann an seinen Rechner, und die drei Damen dürfen sich dann an mich kuscheln und mit mir Kekse vertilgen :-).
      Hmm, mit den Büchern, zumindest mit dem letzten Teil, sollte ich vielleicht noch warten, bis 3.2 dann auch als DVD erhältlich ist. Ansonsten ärger ich mich später nur. In den seltensten Fällen gefallen mir Film und Buch gleichermaßen. Der für mich größte Flop: Die Medicus-Verfilmung. Das geht mal gar nicht…

    • Pesto selber machen ist tatsächlich total simpel. Und es schmeckt richtig lecker. So moussig, wie das Pesto so ist, schmeckt das vielleicht tatsächlich auf einem hellen Brot. Das sollte ich glatt mal ausprobieren.

      Viele Grüße, Carola

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