Overnight Oats

Overnight Oats

Nun sind sie auch bei mir angekommen: die Overnight Oats. Das sind keine schicken Schuhe oder Handtaschen, auch keine trendigen Hochsteckfrisuren oder Lockenwickler. Eigentlich sind es – schlicht und ergreifend – über Nacht eingeweichte Haferflocken mit lecker Zeugs dazu. An diesem Punkt sind wir uns sicher einig, dass Overnight Oats deutlich appetitlicher klingt, als das, was es eigentlich ist.

Bis vor kurzem nannte man so etwas auch Müsli. Klingt aber inwzischen nach 80er-Jahre-Öko-Style. Im Zuge der Verenglischung der deutschen Sprache bereite ich mir also kein Müsli zu, sondern Overnight Oats.

Was sich inzwischen als äußerst praktisch erwiesen hat. Abends beim Film nutze ich eine Werbepause und schichte die Zutaten. Am nächsten Morgen kann ich dann in aller Ruhe an den Kühlschrank gehen und mir (m)ein gesundes Frühstück gönnen. Ganz ohne Stress. Ich für meinen Teil finde dieses Frühstück richtig lecker. Und sättigend.

Sobald mir meine Zutaten langweilig werden, schaue ich mir ein paar Internetseiten mit Rezepten für Overnight Oats an und lasse mich inspirieren.

Die Zutaten für meine derzeitigen Overnight Oats:
50 g Flocken (ich nehme meist 30 g Haferflocken und 20 g Dinkelflocken)

Alle anderen Zutaten nach Augenmaß oder wie ich gerade meine:
geschroteter Leinsamen, Chiasamen (weil sie gerade da sind, sonst würde ich Sesam nehmen), Hafermilch, Naturjoghurt, getrocknete Datteln, Pekannüsse (oder andere Nüsse, was grad so da ist), TK-Beeren (oder TK-Obst)

So schichte ich meine Overnight Oats:
Als erstes fülle ich die gewogenen Flogen in die Schale. Darüber etwas Hafermilch – nicht zu viel … die Flocken sollen nicht in der Hafermilch absaufen. Darauf den geschroteten Leinsamen und die Chiasamen. Darüber verteile ich einige Esslöffel Naturjoghurt. Etwa vier getrocknete und kleingeschnittene Datteln sorgen für die richtige Süße, ein paar kleingemachte Nüsse für den Biss. Darauf die tiefgekühlten Beeren oder das Obst verteilen.

Deckel drauf, ab damit in den Kühlschrank und morgens in aller Ruhe genießen.

Was esst ihr zum Frühstück? Bereitet ihr euch auch Overnight Oats zu? Welche Zutaten gebt ihr bei?

Bild: © cane

Kommentare

4 Kommentare zu ‘Overnight Oats

  1. Vor Jahren noch habe ich auch mal Müsli gegessen, aber so richtig ist es nicht mein Ding. Lieber Obst blank, aber Haferflocken sind was fürs Viehzeug (Auskunft meines Mannes 🙂 ).
    Liebe Grüße von Kerstin, die sich schon mal verabschiedet, denn am Freitag starten wir in den Urlaub.
    Ich wünsche dir und deinen Lieben ein buntes Osterfest und hoffentlich Sonnenschein.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Natürlich kenne ich als hippe Tussi Overnight Oats und mache mir welche für meinen #HealthyLifestyle … naja, bis vor kurzem habe ich es jedenfalls versucht, so eine Woche lang hat es auch geklappt, dann siegte die Faulheit und es gab außerdem einen Gutschein von mymuesli 😀

    Nein, ich finde das eigentlich ganz nett. Ich habe nur Haferflocken eingeweicht und dann gab es warm gemachtes TK-Obst (nicht über Nacht dazu, ne … das ist zu freaky) oder Bananen und Ahornsirup dazu. Manchmal habe ich auch Chia-Schokopudding (Chia+Kakao+Milch+Süße) dazu gemacht.

    Wenn hier mal weniger Chaos ist, werde ich das vielleicht wieder aufgreifen 🙂

    • Das mit dem warm gemachten TK-Obst mache ich mir ab und an ins Porridge – dafür schredder ich mir eigentlich nur mein normales Müsli und dann mit Hafermilch oder so warm kochen. Apropos … ich hab noch Müsli zum Schreddern 🙂 Aber jetzt erst einmal freaky Oats 🙂

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