Zwiebelblumen

Garten im Wandel

Ein Garten braucht seine Zeit, bis er so gewachsen ist, wie es dem Bild im Kopf entspricht. Von diesem Bild ist mein Garten noch weit entfernt. Das ist zumindest mein persönliches Empfinden. Hier und da gibt es schon die eine oder andere ansehnliche Ecke. Insgesamt betrachtet, wartet noch eine ganze Menge Arbeit auf mich. Arbeit klingt irgendwie blöd. Schließlich ist es mein Hobby, mein körperlicher und seelischer Ausgleich zum Alltag. Im Grunde freue ich mich ja auf die Plackerei.

Zwiebelblumen

Zum Frühlingsbeginn sieht dieses Zwiebelblumenbeet noch eher trostlos aus. Wenn die Tulpen, Hyazinthen und andere Zwiebelblumen nachziehen, wird es schön bunt.

Hin und wieder steht mir schon mal der innere Schweinehund im Weg. Dann schleiche ich von einem Raum zum anderen und suche krampfhaft nach einer Ausrede oder sehne einen Platzregen herbei. Es gibt halt diese Tage an denen der Garten zwar meine Aufmerksamkeit einfordern möchte, ich aber nicht bereit dazu bin. Diese Momente der Faulheit nutze ich dann, um meinen Garten im Kopf zu gestalten. Die Bücher werden aus dem Regal geholt und gemütlich auf dem Sofa durchgeblättert. Auf der Suche nach neuen Ideen und passenden Pflanzen.

Die Sache mit den passenden Pflanzen gestaltet sich in meinem Garten nicht ganz einfach. Sonne ist eher Mangelware, da wir Obstbäume und Lorbeerkirschen in größeren Dimensionen stehen haben. Also die Rubrik: Pflanzen, die für den Schatten und Halbschatten geeignet sind. Und dann müssen diese Schattenliebhaber noch die Eigenschaft besitzen, nicht giftig zu sein. Unsere vierbeinigen Damen möchten schließlich auch mal gemütlich auf dem Rasen dösen.

Funkie

Derzeit mein größtes Exemplar. Diese Funkie habe ich direkt an die Terrasse gepflanzt. Scheinbar hat sie dort ideale Bedingungen, da sie wächst und wächst…

Im letzten Jahr habe ich schon einige Pflanzen gesetzt, die sich in unserem lehmigen Boden recht wohl fühlen. Dankbar für diesen Boden und Standort sind Funkien, die zu meinen ganz besonderen Lieblingen gehören. Ich mag sie einfach. Daher habe ich natürlich nicht nur ein Exemplar erworben. Es waren dann gleich 17… Zwei weitere habe ich vor einigen Tagen gekauft. Und zwar die blaublättrigen Funkien. Die habe ich bei meinem Kaufrausch im vergangenen Jahr nicht bekommen.

Hortensien dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch da konnte ich mich nicht zurückhalten… Natürlich nicht. Abgesehen davon, dass ich sie schön finde, sind sie auch noch extrem pflegeleicht. Je nach Sorte mal die Gartenschere in die Hand nehmen, regelmäßig mit Wasser versorgen und das war es im Grunde schon.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Mein Garten besteht nicht nur aus Funkien und Hortensien. Auch andere Exemplare haben den Weg ins Beet gefunden. Einige werden im Laufe der Zeit weichen und Platz für neue Pflanzen schaffen. (M)ein Garten befindet sich halt im Wandel.

Bilder: © cane

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.